Metaller kämpfen um Arbeitsplätze

(24.06.2020) KSTENRAUM - Harte Konflikte erwartet.Die IG Metall Kste erwartet nach den Sommerferien zunehmende Konflikte in den Betrieben der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie.

Wegen der Auswirkungen der Corona-Krise wackeln etwa 15 000 bis 20 000 Arbeitspltze in der Branche, sagte Bezirksleiter Daniel Friedrich in Hamburg.
Das betreffe sowohl die Werften als auch den Flugzeugbau und die Automobilindustrie sowie zahlreiche Zulieferbetriebe ? darunter Vorzeigeunternehmen, wie Meyer, Airbus oder Daimler. Nach einer Umfrage der Gewerkschaft bei 650 Betrieben seien rund 70 Prozent in Kurzarbeit oder planten dies demnchst. Zudem htten die Unternehmen in grerem Umfang Leiharbeit abgebaut. Die betroffenen Arbeitnehmer seien zum Teil durch ihre Kndigungsfristen noch beschftigt, erhielten aber anschlieend kein Kurzarbeitergeld, auch nicht von ihren Zeitarbeitsunternehmen.
?Jeden Tag kommen neue Hiobsbotschaften?, sagte Friedrich. Um eine Brcke in die Zukunft zu bauen, msse das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate verlngert werden. Die Gewerkschaft befrchte zudem, dass Arbeitgeber die Corona-Krise als Vorwand nutzen knnten, um tarifliche Regelungen, Einkommen und Mitbestimmung infrage zu stellen sowie Standorte und Arbeitspltze zu streichen.
Die IG Metall plant eine Aktionswoche in den fnf Kstenlndern. Dazu gehren nchste Woche Flugblattaktionen, Autokorsos, kleinere Kundgebungen oder Info-Veranstaltungen. Motto: ?Wenn wir zusammenhalten, ist alles mglich?. Zudem wurde ein Papier zu Vernderungen in der Gesellschaft vorgelegt.
Auch die IG-Metall-Organisationen im Oldenburger Land und Ostfriesland beteiligen sich an den Aktionen.



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